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© Sabine Lehmkuhl, Naturheilpraxis für Tiere


So ein Krampf!
Kolik bei Pferden


Foto: Sabine Lehmkuhl

Wohl kaum eine Erkrankung ist unter Pferdebesitzern so gefürchtet wie die Kolik. Das liegt daran, dass jedes an Kolik erkrankte Pferd innerhalb kürzester Zeit in einen lebensbedrohlichen Zustand geraten kann. Unsere Islandpferde sind dazu noch besonders hart im Nehmen: Sie zeigen häufig erst verhältnismäßig spät deutliche Warnsignale. Frühes Erkennen sowie schnelles Handeln sind also die Grundvoraussetzung für das Überleben eines an Kolik erkrankten Tieres. Aber warum sind  Pferde eigentlich so anfällig für Koliken? Wie können wir vorbeugen? Wie erkennen wir eine Kolik? Und vor allem: Was können wir tun, wenn doch einmal der Ernstfall eintritt?

Was ist eine Kolik?

Das Wort selbst wird abgeleitet aus dem griechischen Wort „kolike“ und bedeutet erst einmal nur „Bauchschmerz“. Es ist also ein Sammelbegriff für Schmerzen im Bauchraum unabhängig von ihren unterschiedlichen Formen wie Magenüberladung, Krampfkolik, Verstopfungskolik, Gaskolik, Sandkolik, Darmverdrehung, Darmverschluss, Bauchfellentzündung, Nierenkolik und ihren Ursachen wie Aufregung, Wetterwechsel, ungünstige Fütterungs-, Haltungs- und Arbeitsbedingungen, Parasiten, Giftpflanzen, Schmerzen im Bewegungsapparat, Trauma, Überanstrengung etc. Leider sind unsere Pferde aus verschiedenen Gründen häufig davon betroffen.

Das geht unter die Haut

Pferde haben ein sehr hoch entwickeltes, aber auch sehr störanfälliges Verdauungssystem. Es wird auf der einen Seite vom darmeigenen autonomen Nervensystem, auf der anderen Seite  vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Beide Nervensysteme arbeiten „automatisch“ und können nicht willentlich beeinflusst werden. Das vegetative Nervensystem steuert die lebenswichtigen Organfunktionen wie Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel und eben auch die Verdauung. Es besteht aus zwei Teilbereichen, dem Sympathikus und dem Parasympathikus. Der Sympathikus wird bei Aktivitäten erregt, er versetzt den Körper in Fluchtbereitschaft, erhöht u.a. die Herztätigkeit, die Durchblutung der willkürlich beeinflussbaren Muskulatur des Bewegungsapparates, vermindert aber die Aktivität der Verdauungsorgane (Häufig werden nur schnell noch ein paar Pferdeäppel abgesetzt, damit der ganze Körper „frei von Lasten“ und fluchtbereit ist). Der Parasympathikus hingegen wird aktiv bei Ruhe und Entspannung, setzt den Herzschlag wieder hinab, entspannt die Muskulatur und fördert die Aktivität der Verdauungsorgane. Jeder kennt den Spruch „Nach dem Essen sollst du ruh'n...“.

Das vegetative Nervensystem kann nicht mit dem Willenl beeinflusst werden, ist aber sehr störanfällig gegenüber äußeren Einflüssen. Und dies können verschiedene Faktoren sein wie Stress in der Herde, Stallwechsel, Turniere, Überanstrengung, Wetterwechsel, Stress mit dem Pferdebesitzer.... Die Möglichkeiten sind leider vielfältig! Und genau wie wir Menschen haben auch unsere Pferde unterschiedliche Nervenkostüme – manch einer hat eine ganz dicke Haut, dem anderen geht beinahe alles „unter die Haut“.

Auf verborgenen Wegen
Darüber hinaus spielen beim Pferd die anatomischen und funktionellen Besonderheiten des Magen-Darm-Traktes eine große Rolle. Die Verdauung beginnt in der Maulhöhle mit der Zerkleinerung und dem dem Einspeicheln der Nahrung. Grundvoraussetzung dafür sind natürlich gesunde Zähne!  Pferde müssen ihr Futter sehr gut kauen, damit es genügend eingespeichelt wird. Das Einspeicheln  erhöht die Gleitfähigkeit des Futters im Magen-Darm-Trakt. Nur eine lange Kauzeit sorgt für ausreichend Speichelproduktion. Beim Verzehr von Kraftfutter wird auf Grund der kürzeren Kauzeit deutlich weniger Speichel produziert als bei der Aufnahme von Raufutter. Auch Stress beim Fressen lässt die Pferde das Futter schnell hinunterschlingen, so das auch hier nicht genügend eingespeichelt wird. Schlundverstopfung und Magenüberladung können die Folge sein.

Der Magen des Pferdes ist in Relation zu seiner Körpergröße recht klein und darauf angewiesen, kontinuierlich kleine Mengen an Futter aufzunehmen. Bereits nach 5 Stunden ohne Futter können hier Hungerkontraktionen auftreten. Im Magen beginnt die chemische Aufspaltung des Futters in einzelne Bestandteile, und Bakterien werden getötet. Sein Eingang wird von einem festen Ringmuskel umschlossen, der ein Erbrechen unmöglich macht. Das bedeutet: Alles, was hier hereinkommt, kann erst „am anderen Ende“ wieder hinaus. Das aufgenommene Futter wird im Magen in der Reihenfolge geschichtet, in der gefressen wird. Da Rauhfutter besser zerkaut und eingespeichelt wird als Kraftfutter, wird es schneller in den Dünndarm weitertransportiert. Flüssigkeiten werden zügig hindurchgeschleust, können aber, wenn zu viel auf einmal aufgenommen wird, die noch nicht genügend zerkleinerte und aufgespaltene Nahrung zu früh in den Dünndarm spülen, was dort zu Fehlgärungen führen kann.
 
Im Dünndarm wird die Nahrung durchmischt, die Nährstoffe mit Hilfe von Enzymen aus der Nahrung aufgenommen und ans Blut abgegeben. Dabei schiebt die Darmmuskulatur  den Nahrungsbrei in peristaltischen Wellen weiter Richtung Dickdarm. Sie wird u.a. durch die Passage von Rohfasern angeregt. Der Dünndarm ist bis zu 24 m lang und teilt sich in 3 Abschnitte: Zwölffingerdarm, Leerdarm und Hüftdarm. Er ist an einer Doppellamelle aus Bindegewebe in der Bauchhöhle aufgehängt, dem so genannten Gekröse. Es folgt dem Verlauf der Wirbelsäule durch den Körper. Da die Wirbelsäule jedoch nur ca. 1m lang ist, muss man sich das Gekröse mit Darm wie eine Gardine mit Bleiband vorstellen, die oben stark zusammengerafft ist. Es ist von zahlreichen Blutgefäßen durchzogen, die den Magen-Darm-Trakt versorgen. Die Darmschlingen hängen in zahlreichen Windungen in der Bauchhöhle und sind – leider - sehr beweglich. Sie können sich erheblich verschieben. Jede Verkrampfung, Verstopfung oder Aufgasung kann schnell zu einer Verlagerung, Drehung oder Einklemmung des Darms führen, ähnlich einem abgeknickten Gartenschlauch. Dadurch wird sofort die Durchblutung  des betroffenen Abschnittes vermindert. Dies hat einerseits fatale Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel und kann andererseits zum Absterben des entsprechenden Darmabschnitts führen. Solche Verlagerungen können z.B. auch geschehen durch Sandablagerungen im Darm.

...........Zeichnung: Sven Lehmkuhl
(Hinweis: Die Zeichnung dient nur der Veranschaulichung und gibt nicht die korrekte Anatomie wieder.)

Der Dickdarm besteht aus dem Blinddarm, dem Grimmdarm und dem Mastdarm. Der Nahrungsbrei wird vom Dünndarm durch eine Art Schleimhaut-Ringwall in den Blinddarm hineingespritzt. Dies geschieht ca. 10 – 20 mal pro Stunde. Blinddarm (ca. 1 m) und Grimmdarm (ca. 7 m) sind wie eine voluminöse Gärkammer. In ihnen befindet sich eine große Anzahl Bakterien, die die Cellulose, den Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände, für den Körper verwertbar machen. Hier werden auch Vitamine gebildet und Wasser resorbiert. Der Grimmdarm ist wie der Dünndarm wiederum leicht verschiebbar – nur sein Anfang und Ende sind fest verankert. Zum Schluss wird alles, was der Körper nicht mehr benötigt, an den Mastdarm (0,2m) weitergeschoben. In ihm wird dem Kot das letzte Wasser entzogen und die Pferdeäpfel geformt. 

Ein gut funktionierer Darm ist angewiesen auf ausreichend Flüssigkeit. Die Motorik des Verdauungstraktes wird unterstützt durch die Schrittbewegung des Pferdes beim Weidegang.

Vorbeugen ist besser als heilen

Natürlich lässt sich nicht komplett verhindern, dass Pferde an Kolik erkranken. Aber hier finden Sie einige Tipps, mit denen Sie das Risiko zumindest deutlich reduzieren können:

  • Sorgen Sie für einen stressfreien Futterplatz (genügend Platz, Zusammensetzung der Herde beachten) und vermeiden Sie Belastungen unmittelbar vor oder nach dem Füttern.
  • Vermeiden Sie plötzliche Veränderungen und stressige Situationen.
  • Füttern Sie nur einwandfreies Rauhfutter in mehreren kleinen Mahlzeiten und sorgen Sie dafür, dass jederzeit frisches Wasser zur Verfügung steht, auch im Sommer auf der Wiese! So vermeiden Sie, dass Ihr Pferd nach längerer „Durststrecke“ zuviel Wasser auf ein Mal zu sich nimmt. Nehmen Sie Futterveränderungen langsam vor.
  • Füttern Sie zuerst Rauhfutter, danach erst Kraftfutter in kleinen Portionen.
  • Verfüttern Sie Rübenschnitzel und Mash immer gründlich eingeweicht.
  • Vermeiden Sie die übermäßige Aufnahme von Stroh und wechseln Sie ggf. zu einer anderen Einstreu.
  • Sammeln Sie regelmäßig Pferdeäpfel von der Wiese.
  • Kontrollieren Sie die  Konsistenz der Pferdeäpfel. Sie sollten nicht zu klein und fest sein - dies deutet auf ungenügend Wasseraufnahme oder zu langsame Darmpassage hin. Ein saurer Geruch verweist auf eine gestörte Dickdarmverdauung.
  • Wechseln Sie regelmäßig die Wiesen.

Wenn das Gras zu kurz ist, wird viel Sand oder Erde mit aufgenommen. Sie können leicht die Aufnahme von Sand überprüfen: Nehmen sie ein großes Einmachglas, geben dort  6 Pferdeäpfel eines Pferdes hinein und lassen alles auflösen. Der Sand sackt hinab auf den Boden, die leichteren Bestandteile schwimmen oben. Bei Sandablagerungen auf dem Boden des Glases sollten Sie eine Kur mit Flohsamenschalen machen, um ihn wieder hinauszuräumen.

  • Sorgen Sie für eine angemessene Wurmprophylaxe je nach Bedarf.
  • Kontrollieren Sie die Wiesen und Ausläufe auf Giftpflanzen, Fallobst o.ä..
  • Lassen Sie regelmäßig die Zähne Ihres Pferdes kontrollieren.

Einen ersten Eindruck kann man sich leicht selbst verschaffen, indem man von außen die Backen abtastet - reagiert Ihr Pferd an einer Stelle empfindlich? Spüren Sie Unregelmäßigkeiten? Schieben Sie Ober-und Unterkiefer seitlich gegeneinander – ist der Unterkiefer zu beiden Seiten frei beweglich? Hören Sie das Knirschen der Backenzähne? Nicht normal ist, wenn Sie kaum Geräusche hören. Dann sind die Schneidezähne zu lang gewachsen und die Backenzähne haben keinen Kontakt zueinander. Achten Sie auch auf Heuwickel – sie entstehen, wenn Haken an den Zähnen die normale Mahlbewegung behindern.

Und wenn Sie wissen, dass Ihr Isi zu Koliken neigt:

  • Hören Sie sich regelmäßig den Blinddarm Ihres Pferdes an. Das geht ganz leicht, wenn Sie Ihr Ohr hinten an die rechte Flanke legen. Das Geräusch, mit dem der Darminhalt in            den Blindarm gespritzt wird, klingt wie eine Toilettenspülung. Nehmen Sie sich jeweils ein paar Minuten Zeit und hören Sie, wie Ihr Pferd klingt.
  • Und vor allem: beobachten Sie Ihr Pferd! Lernen Sie es gut kennen! Wie verhält es sich im gesunden Zustand? Wie sind Puls, Atmung und Körpertemperatur? Die Werte eines jeden Pferdes unterliegen natürlich Schwankungen, liegen aber innerhalb eines Normbereiches (Puls: 36 – 44 Schläge pro Minute, Atmung: 9 – 15 Züge pro Minute, Temperatur: 37,5 – 38,2). Je genauer Sie Ihr gesundes Pferd kennen, um so schneller fallen Ihnen Abweichungen vom normalen Verhalten auf. Wenn es dann auch noch keinen Appetit zeigt und die Geräusche im Darm ungewöhnlich klingen, dann haben Sie schon einen ersten wichtigen Hinweis.

 

Jetzt wird’s ernst

Erste Anzeichen einer Kolik können sein:

  • Flehmen
  • Schweif wegspreizen
  • zusammengepresste Lippen, gestresster Gesichtsausdruck
  • vermehrter Kotabsatz und Blähungen, fehlender Kotabsatz
  • Scharren
  • häufiges Hinlegen und Aufstehen
  • nach dem Bauch schlagen oder umsehen
  • Vorstellen der Vorder- oder Hinterbeine
  • Wälzen
  • Liegen zu ungewöhnlichen Zeiten
  • Appetitlosigkeit
  • zu Beginn vermehrte, später häufig verminderte bis fehlende Darmgeräusche
  • beschleunigte Atem- und Pulsfrequenz, oft oberflächliche Atmung
  • Schweißausbruch
  • mühsames und vorsichtiges Gehen
  • blasse Schleimhäute mit zunehmender Kreislaufschwäche (kalte Ohren!)
  • Unruhe
  • aber manchmal wirken die Pferde auch einfach nur schlapp und apathisch
    ............. Zeichnung: Sven Lehmkuhl

Leider lässt sich nicht von der Heftigkeit der Symptome auf die Schwere der Kolik schließen.  Krampfkoliken können heftigere Symptome zeigen als Blinddarmverstopfungen, und manches Islandpferd liegt scheinbar ruhig trotz Darmverlagerung.

Daher ist die erste Maßnahme immer: Rufen Sie den Tierarzt!

Lassen Sie Ihr Pferd nicht fressen, auch nicht die Stroh–Einstreu, und bieten Sie ihm lauwarmes Wasser an. Führen Sie Ihr Pferd, aber lassen Sie es sich zwischendurch ausruhen. Es darf sich dabei ruhig hinlegen, denn eine Kolik ist anstrengend. Manchen Pferden erleichtert der Druck unter dem Bauch den Schmerz. Vermeiden Sie, dass es sich wälzt, bevor der Tierarzt kommt und einen rektalen Befund ertastet. Sorgen Sie dafür, dass es sich nicht verletzen oder festliegen kann. Manchmal hilft es auch, das Pferd mit dem Hänger über holprige Wege 20 Minuten lang spazieren zu fahren. Durch das Geschüttel können sich Verkrampfungen lösen.

Wärmen Sie es mit einer Decke, denn der Kreislauf ist auf Grund der Schmerzen stark belastet. Kontrollieren Sie die Ohren: Sind sie kalt? Ist die Maulschleimhaut blass oder gar bläulich verwaschen? Drücken Sie mit Ihrem Finger auf die Maulschleimhaut – normalerweise dauert es 2 Sekunden, bis die Stelle wieder durchblutet ist. Dauert es deutlich länger oder hat Ihr Pferd kalten Schweißausbruch? Mit diesen Symptomen zeigen sich Kreislaufprobleme. Jetzt darf es sich nicht hinlegen, sondern muss geführt werden. Überprüfen Sie regelmäßig Temperatur, Puls- und Atemfrequenz. Den Puls fühlen Sie am besten unter dem Unterkiefer oder kurz hinter dem äußeren Augenwinkel.

Massieren Sie, wenn Ihr Pferd es zulässt, seinen Bauch. Sammeln Sie den zuletzt abgesetzen Kot, so kann sich Ihr Tierarzt ein Bild vom Geschehen machen. Lassen Sie Ihr Pferd nicht allein und zögern Sie nicht, Ihren Tierarzt auch ein zweites Mal oder drittes Mal zu rufen. Manche Tierärzte, die noch keine Erfahrung mit Islandpferden haben, erwarten gelegentlich stärkere Schmerzäußerungen, als unsere Pferde sie zeigen. Und achten Sie auf Ihre eigene Sicherheit!

Es gibt wunderbare homöopathische Medikamente, die den Kreislauf unterstützen oder  leichte Verkrampfungen lösen und so Ihrem Pferd bis zum Eintreffen des Tierarztes helfen. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Therapeuten beraten und legen Sie sich eine kleine griffbereite Notapotheke zu.

Und mein ganz persönlicher Tipp aus eigener Erfahrung: Schließen Sie eine OP-Versicherung ab. Es gibt kaum eine schlimmere Situation, als plötzlich mitten in der Nacht mit seinem heißgeliebten Isi in in einer Pferdeklinik zu stehen und darüber nachdenken zu müssen, ob eine Operation finanziell überhaupt in Frage kommt.

 

© Sabine Lehmkuhl
Naturheilpraxis für Tiere

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