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Interview "Hof des Monats Oktober 2011" mit Winfried und Andrea
vom Hof Twent- 48301 Nottuln

hier geht's zur Fleygur Website vom Hof Twent


Auf dem idyllisch gelegenen Münsterländer Sandsteinhof bietet Familie Twent/Wäling ihren Pensionisten ein Stück Urlaub vom Alltag.
Die Alleinlage des Hofes weit ab von stärker befahrenen Straßen bietet Menschen und Pferden Entspannung und Ruhe.

In ungezwungener, familiärer Atmosphäre findet man dort viel Natur, Plätze zum Ausruhen, eine nette Hofgemeinschaft, Spielmöglichkeiten für Kinder mit Betreuung und ein wunderschönes Ausreitgelände, geprägt von den bewaldeten Hügeln der Baumberge.

 

 

Fleygur: Winfried, Euer “Hof Twent” ist eine Pferdepension, offen für alle
Pferderassen aber mit dem Schwerpunkt “Islandpferde”. Welchen Service bietet Ihr
Euren Pensionisten an?

Winfried: Wir versorgen die Pferde ganz individuell und gehen auch gerne auf Extrawünsche ein, wenn sie sich irgendwie umsetzen lassen.
Wir sind ein kleiner Betrieb und haben daher zu allen Pferden und Besitzern ein ganz
persönliches Verhältnis. Dass die großzügigen Ausläufe zweimal am Tag gesäubert werden, ist für uns selbstverständlich. Wenn möglich, bieten wir den Pferden jeden Tag Weidegang, auch im Winter. Hat jemand mal keine Zeit oder fährt in den Urlaub, kümmern wir uns gerne um sein Pferd.

Fleygur: Bei Euch können sich nicht nur die Pferde, sondern auch die Menschen
richtig wohlfühlen. Wie schafft Ihr diese Wohlfühlatmosphäre für die Menschen?

Andrea: Hier auf dem Hof ist eine nette Stallgemeinschaft. Es findet sich immer jemand zum gemeinsamen Ausritt oder für ein Gespräch in einer der gemütlichen Sitzecken. Im Sommer sitzen wir abends oft noch beim Grillen zusammen.
Im Moment bauen wir ein Reiterstübchen, damit sich allle auch im Winter freffen und
aufwärmen können.

Fleygur: Insgesamt herrscht bei Euch ja auch eine sehr familiäre Atmosphäre.
Auch Kinder und Hunde sind auf dem Hof sehr willkommen. Kannst Du in 3
Worten beschreiben, was Euch ausmacht und vielleicht auch von anderen Höfen
unterscheidet?

Andrea: Offenheit allen Pferden und Reitweisen gegenüber; bei uns ist jeder willkommen.

Fleygur: Wer Unterstützung mit seinem Pferd benötigt, der bekommt bei Euch auch
eine individuelle Betreuung. Wie sieht so eine Betreuung aus?

Andrea: Oft wird ja im Umgang und beim Reiten eine zusätzliche Hand gebraucht. Wir unterstützen z. B. bei der Bodenarbeit oder begleiten ängstliche Reiter gern bei Ausritten.

Fleygur: Künftig wollt Ihr den Betrieb noch weiter ausbauen. Erzählt mal von Euren Plänen.

Winfried: Im Moment sind wir, wie schon erwähnt, dabei, ein Reiterstübchen zu bauen, dass an einen geräumigen, überdachten Putzplatz angrenzt. Unser Projekt für nächstes Jahr ist ein beleuchteter Reitplatz.

Fleygur: Auch Wanderreiter können bei Euch Station machen. Warum sollten Sie auf
Ihrem Ritt auch Eure Umgebung erkunden?

Winfried: Da wir uns am Rande der Baumberge befinden, ist unsere Umgebung hüglig und es gibt relativ viel Wald. Der Ausblick ins Land ist immer wieder toll.
Alles in allem ist unsere Umgebung sehr alwechslungsreich, und auch für geübte Reiter
durchaus eine Herausforderung.

Fleygur: Zum Schluss noch unsere Standardfrage: Wenn Ihr Euch eine Person aus der Pferdeszene aussuchen könntet, mit wem würdet Ihr gerne mal bei
einem gemeinsamen Ausritt ein längeres Gespräch führen und zu welchem
Thema?

Andrea: Es gibt viele bekannte und interessante Personen in der Pferdeszene.
Aber am liebsten reiten wir mit Freunden und Bekannten aus. Da gibt es immer was zu
bereden, oder wir genießen schweigend den Ritt.

Fleygur: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit Euren Plänen!