Islandpferdehöfe, Islandpferdegestüte, Pensionsställe, Islandpferdehof des Monats Islandpferde Zucht, Züchter, Jungpferdeaufzucht, Pferdemarkt, Deckhengste, Stall, Islandpferdegestüt, Islandpferdehof Islandpferde: Beritt, Unterricht, Reittherapie, Kurse, Reitbeteiligungen, Wanderreitstationen Tierärzte | Pferdekliniken | Sommerekzem | Hufschmiede | Pferderecht | Urlaub | Fotografie | alternative Heilmethoden Zubehör für den Isländer: Sattel | Töltsattel | Pferdefutter | Reitanlagen | Onlineshops | Reitbedarf | Landwirtschaftlicher Bedarf
 

 

Zum Hof des Jahres 2009

 
 
Fleygur Höfe des Monats

Hof des Monats November 2008 ist die "Reitschule Linkies " in 48356 Nordwalde
hier geht's zur Fleygur Website der "Reitschule Linkies"

 






Seit Oktober 2007 arbeitet Simone Linkies als selbständige Reitleherin auf dem Hof Rohmann in Nordwalde. Auf geschulten Islandpferden gibt sie in Gruppen bis maximal 5 Personen Reitunterricht für Kinder und Erwachsene. Sowohl Anfänger als auch Sportreiter finden hier optimale Bedingungen vor - vom beleuchteten Reitplatz und einer Reithalle, über eine Ovalbahn bis hin zu einem weitläufigen Ausreitgelände, durch das ausgewiesene Reitwege führen.

Fleygur: "Simone, wie bist du eigendlich "aufs Islandpferd" gekommen?"

Simone: "Mit einigen Umwegen. Mit 8 Jahren habe ich einen Traber bekommen der so komisch gelaufen ist. Das war natürlich Tölt, was ich aber erst später erfahren habe. Da es mir aber riesigen Spaß gemacht hatte, wollte ich beim reiten natürlich nicht mehr darauf verzichten. Deshalb war ab da eigentlich schon klar, dass ich immer Gangpferde reiten würde. Ersten Kontakt zu Islandpferden hatte ich dann bei Paul Hülsken auf dem Hof in Altenberge, da war ich 18 Jahre. Leider musste ich wenig später aus gesundheitlichen Gründen mehrere Jahre vom Reiten pausieren, was mich aber nicht davon abgehalten hat, in dieser Zeit sehr viel Kutsche zu fahren. Als ich endlich wieder reiten durfte, hatte ich natürlich einiges aufzuholen. Vor sechs Jahren habe ich dann mein erstes Islandpferd gekauft, vor vier Jahren mein zweites und so weiter. Es ist ein bischen zur Sucht geworden, gebe ich zu."

Fleygur: "Und wie kam es dann zur Gründung deiner Reitschule?"

Simone: "Nun ich hatte auf dem Hof Rohmann, auf dem meine Reitschule beheimatet ist, zuvor schon bei einer Reittherapeutin gearbeitet. Als sie den Standort wechseln wollte, haben mich viele Menschen auf dem Hof angesprochen, ob ich nicht dort einen Betrieb eröffnen möchte. Nach einigem Überlegen habe ich den Schritt dann tatsächlich gewagt."

Fleygur: "Du arbeitest sehr viel mit Kindern, bietest Reitunterricht, Ferienfreizeiten und sogar Geburstagsfeiern für Kinder auf dem Hof an? Was reizt dich besonders an der Arbeit mit Kindern?

Simone: "Die Arbeit liegt mir einfach. Ich kann das nur so erklären, dass ich einen besonderen "Draht" zu Kindern habe. Mir macht es einfach unglaublich viel Spaß."

Fleygur: "Als ich als Kind reiten gelernt habe, wurde ich gleich in der ersten Stunde aufs Pferd gesetzt. Kurse, bei denen Kinder erst mal spielerisch ans Pferd herangeführt wurden, gab es damals zumindest bei uns in der Umgebung noch nicht. Wie beurteilst du die Situation für Kinder heute und wie sieht dein Angebot für Kinder aus, die mit dem Reiten anfangen möchten?"

Simone: "Das Angebot ist sicherlich vielseitiger geworden. Bevor ich meine Reitschule eröffnet habe, hat mich allerdings oft gestört, dass viele Betriebe Kinder erst ab 10 Jahren aufnehmen. Das wollte ich anders machen. Je früher man mit etwas beginnt, desto leichter lernt man es doch. Natürlich muss man für jüngere Kinder auch entsprechende Voraussetzungen haben. Zunächst einmal gehören meines Erachtens zu kleineren Menschen auch kleinere Pferde. Islandpferde sind da sehr geeignet. Einer meiner Isländer im Schulbetrieb ist sogar nur 1,30m. Darüberhinaus haben Isländer einfach ein freundliches und geduldiges Wesen, was in der Arbeit mit Kindern auch sehr wichtig ist. Dann sollten Kinder natürlich zunächst Schritt für Schritt ans Pferd herangeführt werden. Dazu gehört auch, erst einmal Grundkenntnisse darüber zu bekommen, wie sich ein Pferd verhält, was es braucht und wie man mit ihm in Kontakt tritt. Bei mir lernen die Kinder von Anfang an, wie man richtig mit dem Pferd umgeht, es pflegt, es für die Reitstunde vorbereitet und es auch nach der Arbeit wieder entsprechend versorgt. Das gehört zum "reiten lernen" elementar dazu. Alles in allem muss Reitunterricht für Kinder natürlich sehr spielerisch gestaltet sein, der Spaß sollte immer im Vordergrund stehen. Man braucht ein kindgerechtes Konzept. Ich beginne z.B. auch grundsätzlich mit einer Einzelstunde -auch gerne gemeinsam mit den Eltern- und arbeite dann in sehr kleinen Gruppen."

Fleygur: "Ja, das klingt plausibel. Im Portal stellen wir in Kürze die ISI-KIDS vor, das ist eine Islandpferdereitlehre speziell für Kinder, entwickelt von Margit Heumann (IPZV-Trainerin B und Buchautorin"Ein Hobby mit Konsequenzen"). Auch die ISI-KIDS lernen zunächst viel vom Boden aus und erwerben wichtige Grundkenntnisse über Islandpferde, bevor sie mit dem eigentlichen Reiten beginnen. Ihre späteren Reitstunden sind geprägt durch lustige Geschicklichkeitsübungen und Reiterspiele und dadurch immer spannend und abwechslungsreich.Da macht "reiten lernen" Spaß!
Dennoch gilt, ein gutes Konzept allein macht noch keinen guten Unterricht.
Was sollte deiner Meinung nach über ein kindgerechtes Konzept hinaus einen Reitpädagogen auszeichnen, der schwerpunktmäßig mit Kindern arbeitet? Welche persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten sollte er mitbringen?"

Simone: "Er oder Sie muss vor allem viel Einfühlungsvermögen besitzen, einfach ein gutes Gefühl für bestimmte Situationen haben. Kinder dürfen keinesfalls überfordert, sollten aber auch nicht unterfordert werden. Dann gehört auch viel Geduld und Ausdauer dazu und natürlich Spaß an der Arbeit mit Kindern. Wer das alles mitbringt, wird von Kindern immer entlohnt."

Fleygur: "Was rätst du Eltern, die nach einer qualifizierten Reitschule für ihr Kind suchen? Worauf sollten sie achten?

Simone: "Sie sollten sich den Betrieb zunächst umfassend ansehen und sich nicht scheuen, dem Betreiber "Löcher in den Bauch" zu fragen. Man sollte schauen, wie die Pferde gehalten werden und auch ruhig bei einer oder auch mehrerer Reitstunden erst zuschauen. Letztendlich muss man sich auf sein Gefühl verlassen- auch die Sympathie zum Reitlehrer spielt eine Rolle."

Fleygur: "Das Jahr neigt sich dem Ende. Welche Pläne hast du für 2009?"

Simone:"Nun ich plane wieder einige spannende Projekte, Ferienfreizeiten und Wanderritte und möchte nächstes Jahr auch selbst mit meinem Islandpferd Odin einmal Urlaub machen."

Fleygur: "Wohin geht es?"

Simone: "Ins Watt. Nach Cuxhaven."

Fleygur: "Na, da kennen wir auch einige, die du da möglicherweise treffen könntest....."
Vielen Dank für das Interview Simone"

 




 

 

 


 Pagerank  Tiere und Tierseiten

Pferde
Pferdeausbildung
Reitpony

Oldenburger

 


coyright © 2010 Fleygur GbR - Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr