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Zum Hof des Jahres 2009

 
 
Fleygur Höfe des Monats

Hof des Monats August 2008 ist
der Zuchtbetrieb und Pensionsstall "Islandpferde vom Kattmannskamp" - 48346 Ostbevern
hier geht's zur Fleygur Website von "Islandpferde vom Kattmannskamp"

 




Seit 25 Jahren züchten Doris Haardt und Dirk Duesberg Islandpferde auf ihrem kleinen Hof zwischen Münster und Osnabrück. Benannt haben sie ihn nach dem dortigen Reitgelände, dem Kattmannskamp.
Der Hof bietet Pensionsplätze für Wallache und Stuten, Fohlen und Jungpferdeaufzucht und Verkaufspferde aus eigener Zucht.
Ein weiterer Schwerpunkt des Hofes ist die Schafzucht und der Verkauf von Qualitätslammfleisch und Fellen.

Fleygur: "Was hat Euch bewogen vor 25 Jahren mit der Islandpferdezucht zu beginnen?"

Dirk: „Mhm, also ich konnte eigentlich gar nicht anders.“
Doris: „Für mich war es ein Kindheitstraum.“

Fleygur: „O.k., was bedeutet denn „Züchten“ für Euch?“

Doris: „Es bedeutet Visionen zu haben. Man hat eine bestimmte Vorstellung von einem Reitpferd im Kopf, was man züchten möchte. Man sieht es praktisch schon vor sich und hat eine Intuition, wie es sich später unter dem Sattel anfühlen wird.“

Fleygur: „Und wie häufig bestätigt sich diese Vorstellung später?“

Doris: „Natürlich haut es nicht immer genau so hin, wie man es sich erdacht hatte, aber das ist ja auch genau der Reiz, den das Züchten ausmacht.“

Fleygur: „Was hat sich denn in Punkto Zucht in all den Jahren verändert?“

Dirk: „Nun, die Pferde sind einfach viel besser geworden. Man könnte sagen, Islandpferde haben sich von netten Ponys zu guten Reitpferden entwickelt.“

Fleygur: „Islandpferdezüchter streben ja mit ihrer Zucht häufig einen bestimmten „Typ Pferd“ an. Welche Zuchtziele habt Ihr?“

Doris: „Wir züchten die Islandpferde, die wir selbst am liebsten reiten. Lockere Naturtölter mit guten Nerven, angenehmen Temperament und freundlichem Charakter."

Fleygur: „Wie sucht Ihr die Väter für die Fohlen aus?"

Dirk: „Die Hengste sollten immer die Stärken der jeweiligen Stute fördern und ihre Schwächen ausgleichen. Dabei züchten wir nicht mit „Modehengsten“, sondern achten sehr auf die passende Abstammung. Mit Linienzucht haben wir eine größere Vorhersehbarkeit und können das erwünschte Erbgut einer Linie erfolgversprechend sichern.“

Fleygur: „Was ist Euch in der Aufzucht der Fohlen und Jungpferde denn besonders wichtig.“

Doris: „Wir bieten den Pferden große Weiden, die Anreiz zur Bewegung schaffen und vor allem immer viel frisches Gras. Das bedeutet, dass wir die Pferde regelmäßig wieder auf neue Wiesen bringen müssen. Für die Jungpferde bringt das Abwechslung und den Vorteil, bereits früh das Fahren mit dem Anhänger zu lernen."

Fleygur: „Gibt es aus züchterischer Sicht Vorbilder für Euch?“

Doris: „In Island sicherlich Sveinn Guðmundsson.“
Dirk: „Ja und in Deutschland Heinrich Quick.“

Fleygur: „Welche Ziele und Pläne habt Ihr für die Zukunft?“

Dirk: „Eigentlich nichts besonderes, als Züchter hat man generell immer das nächste Fohlen im Kopf.“
Doris: „Ja und das sehe ich schon wieder sehr genau vor mir.“

Fleygur: „Danke, für das Interview und weiterhin viel Erfolg.“

 


 

 

 


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