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Islandpferdehof
gesucht?
Sie sind auch der Suche nach einem bestimmten Islandpferdehof
oder Islandpferdegestüt in Deutschland? Dann sind Sie bei uns
richtig! Denn Fleygur präsentiert Ihnen hier Islandpferdehöfe
in Deutschland! |

© J. Klinger Koßmann
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Sie haben einen Islandpferdehof und bieten
Unterricht oder Reiterferien an? Sie sind Züchter oder
betreiben ein Islandpferdegestüt?
Vielleicht möchten Sie Ihren Hof bei uns mit einer Fleygur-Webseite
vorstellen.
Kontaktieren Sie uns.
Wir freuen uns auf Sie!
info@islandpferdeportal.de |
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Hier finden Sie die Islandpferdehöfe nach Postleitzahlenbereichen!
Zur Kartenübersicht
der Höfe:
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Hof des Jahres
2009
Familie Kollmeyer hat in Melle ein wahres
Wohlfühlparadies für Pferde und Menschen geschaffen.
Deshalb haben wir den Sonnenhof zum Fleygur-Hof
des Jahres 2009
gewählt.
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Der Sonnenhof, ein wunderschöner 250 Jahre alter Fachwerkhof,
liegt zwischen Teutoburgerwald und Wiehengebirge.
Von 45 Hektar Wiesen, Weideland, Wald und Teichen umgeben
ist er ein Naturparadies für Pferd und Reiter. In den
letzten 30 Jahren wurde das Gestüt und die Hofanlage
liebevoll renoviert und restauriert.
Die großzügige und gepflegte Gestütsanlage
des Sonnenhofes bietet jeglichen Service für Pferd und
Reiter und verfügt über:
Ovalbahn, Reithalle, Dressurviereck, Rennpassstrecke, Pund
Pen, überdachten Sattelplatz, ein Cafe mit gemütlichem
Kaminofen....
Hier
erfahren Sie mehr
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Aktuelles
vom Sonnenhof immer hier!
Eröffnung des AquaVital Sonnenhof
am 5. August 2010!
Um 18. 00 Uhr beginnt ein Vortrag über Einsatzmöglichkeiten,
Effekte und Erfahrungen mit dem Training der Pferde im
AquaVital.
Anschließend, folgt eine praktische Demonstrationen
im AquaVital.
.............. 
weiterlesen
auf der Webseite vom Sonnenhof
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Hof des Monats Juli 2010
Islandpferdegestüt Gut Lindenhof
Gut Lindenhof liegt, landschaftlich reizvoll, am Rande der Eifel, in der Nähe des mittelalterlichen Dorfes Löhndorf (Gemeinde Sinzig), etwa 30km südlich von Bonn. Rund um die Anlage findet man weitläufige Wiesen, Weiden und Wälder, somit ein attraktives und abwechslungsreiches Gelände für Reiter und Pferd.
Das Interview mit Familie Schäfer finden Sie hier
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Kolumnen von Karen Diehn
Alles ganz isi - Mein Leben mit Islandpferden
Aufs Islandpferd gekommen…
Als Kind war ich Reitschüler in einer „normalen“ Reitschule, wo alles irgendwie geordnet, adrett und englisch zuging. Meine reitbaren Untersätze lebten in Boxen, gingen einige Stunden auf Weide und hießen Minor, Pünktchen, Titus oder Suse.
Irgendwann aber erinnerte ich mich an meine Urlaubs-Reiterfahrungen diesen „anderen“ Pferden, mit den Isländern, und daran, dass man mit denen ganz nett durchs Gelände bummeln konnte. Passenderweise fand sich Isi-Hof in der Nähe, der vom Grünkohlritt bis zum Sattel so ziemlich alles rund um die nordischen Gangtalente anbot. Als Großpferde erfahrender Umsteiger begann mein Einstieg in die Isländerwelt an einem Sonntagmorgen 9 Uhr mit einem regelrechten Reitkulturschock: In der Reitschule hätte man um 2 vor 10 die Ausbinder verschnallt, um dann um 1 vor 10 Uhr reitfertig in der Halle aufzumarschieren. Im Isländer-Stall aber war auch um 9.45 Uhr noch niemand zu sehen, geschweige denn ein Pferd fertig. Isländerleute sind sehr… locker mit ihren Zeitangaben, das war eine meiner ersten Lektionen. Sollte ein Ausritt um 10 Uhr beginnen, brauchte man eigentlich nicht vor halb elf zur Pferdeverteilung einzutreffen, die bei einem Becher Kaffee stattfand.
Edle Lederstiefel, luftige Westen und Reithosen in farbenfrohen Tönen wurden auf dem Isi-Hof nicht getragen. Als Neu-Islandpferdereiter schaffte ich mir also schnell einen schlammfarbenen Wachsmäntel an (besonders bewährt für Wattritte), wählte Gummi- statt Lederstiefel und gedeckte, schmutzunempfindliche Töne bei den Reithosen, um nicht allzu sehr aufzufallen. Von den heute allgegenwärtigen Jodphurhosen mit Zipp oder gar Schlag war man in meiner Umstiegszeit übrigens noch weit entfernt… Das waren schließlich die robusten 80er!
Die Großpferde in meiner Ex-Reitschule kamen gerne mit mir aus ihrer Box, während die Isländer mir auf ihrem Paddock oft nur ihr zottiges Hinterteil zeigten, wenn ich in die Herde trat, um das zugeteilte Tier zum Reiten zu holen. Schmusebürsten und Lammfellputzhandschuh suchte ich im Putzkasten vergeblich. Stattdessen kamen beim Krustenkratzen derbe Wurzelbürsten und Fellkratzter zum Zuge, mit denen man die Haut von Warmblütern wohl wundgerieben hätte.
Und „bummelig“ ging es ganz und gar nicht zu beim Ausritt. Ich war feste Hufschlagfiguren, Kommandos wie „Teeerrrrab“ und einen Tête-Reiter gewohnt, der wusste, wann man abbiegen musste. Bei den Isis hieß es „Tölt, Marsch“ ohne Ankündigung sobald man Sandboden erreicht hatte. Vorne ritt derjenige mit dem schnellsten Pferd oder wer (angeblich) den Weg kannte.
Auch die isländischen Namen waren Neuland für mich. Irgendwann wurde mir ein Pferd namens „Rapp“ zugeteilt. Ich stiefelte in die Sattelkammer, konnte aber nur die Ausrüstung von „Jarpur“, „Skolli“ und „Perla“ finden. Das Namensschild „Hrafn“ war für mich unaussprechlich und ich dachte, es müsse sich wohl um einen Schreibfehler handeln…
Neulich fand ich im Keller eingestaubt meinen alten Wachsmantel. Der Geruch war noch der alte und erinnerte mich an früher. Ich habe das gern genutzte Stück bei Ebay verkauft. Vielleicht infiziert er ja noch jemanden mit dem Isi-Virus. Ich habe absichtlich einige Haare im Futter gelassen…
Immer rein damit
Kennen sie das Gefühl, das einen beschleicht, wenn man einen Futtermittelprospekt aufschlägt? Eine Mischung aus Fassungslosigkeit, Scham und schlechtem Gewissen: Wie um alles in der Welt konnte das Pferd bislang mit Gras, Heu und Wasser überleben?!
Ich hatte in meinem Kopf irrtümlich die Worte „Genügsamkeit“ und „Leichtfuttrigkeit“ im Zusammenhang mit Islandpferden abgespeichert. Der bunte Katalog, der auf 250 Seiten Pulver, Pasten, Kräuter, Tinkturen und Futtermischungen anbot, zeigte mir aber genau das Gegenteil. Pferde und speziell Isländer konnten gar nicht „einfach so“ gefüttert werden.
Erste Anfälle von Hypochondrie überfielen mich: Hatte sich mein Fuchs nicht wiederholt am Ohr gejuckt? War sein Speichel nicht abnorm dünnflüssig? Sollten Mango-Minz-Leckerlis mit Knoblauch nicht unbedingt zum naturnahen Speiseplan meines Pferdes gehören?
Ehe ich vollends in Panik verfiel, blättere ich in die Abteilung „Isländer Spezialfutter“ und bekam den Durchblick. Die freundliche Futterindustrie hatte für Leute wie mich und die bestehenden und befürchteten Krankheiten meines Pferdes bereits vorgesorgt. Ich griff zum Hörer und bestellte die gesamte Produktpalette vom „Hesta Super“-Pelletfutter, über den isländischen Seetang zur Mineralversorgung bis hin zur Islandgras-Artic-Kur gegen Nasenschnodder und Augenringe.
Mein Fuchs blieb aber seltsamerweise so rot wie eh und je, wieherte mir nicht entgegen und tröltete immer noch. Ich kaufte daher für meinen hochspezialisierten Futterverwerter einen neuen Sack Isländer-Spezial-Futter, diesmal in Müsli-Form, der in etwa doppelt so teuer war wie das vorherige Futter, aber nur die Hälfte wog. Hierin waren aber beste Zutaten und sämtliche dringend gebrauchte Mineralien waren vulkanischen Ursprungs. Fürs länger Kauen gab es außerdem eine Extraportion Islandheu und für die Atmung 25 verschiedene Käruter. Zusammen mit den anderen Ergänzungsfutter-Ergänzungsmitteln füllte sich damit Füchschens Eimer schon recht üppig. Tagtäglich mampfte er nun eine halbe Stunde lang sein Futter und ich beobachtete gespannt die Veränderungen. Nach drei Wochen bemerkte ich erste Rundungen an meinem Vierbeiner. Nach sechs Wochen verschwammen die Konturen seiner Knochen und er wurde wirklich „barock“. Ich erwog, die Heumenge zu reduzieren, denn eigentlich sollte er ja nicht fett sondern nur gesünder werden. Und die Zusatzfutter brauchte er schließlich zum gesunden Überleben, während Heu alleine nur Spurenelemente-Defizite, Ungleichgewichte bei der Vitaminresorption und Überschüsse beim Ca:P-Verhältnis verursachte… Oder vielleicht doch nicht?! Waren Isländer doch nur ganz gewöhnliche Fresser und Verdauer? Ich wälzte wieder die Fütterungs-Büchern. Aber dort gab es seltsamerweise kein Kapitel über physiologische Besonderheiten beim Islandpferde oder Abhandlungen über unterschiedliche Verdauung- oder Verwertungsabläufe.
Nach langem Ringen mit mir und größeren Albträumen kehrte ich zu einer regelrecht spartanischen Fütterung zurück. Und was soll ich sagen, die von mir gefütterten Pferde leben immer noch! Das kann natürlich Zufall sein, das gebe ich. Man sollte sich nie zu sehr in Sicherheit wiegen und besser vorbeugen… Dieser schorfig-sandige Belag im Fell könnte schließlich ein Anzeichen für eine wundgelaufene Wanderniere im Endstadium sein. Und dass mein Pferd gerne in der Sonne ein Mittagsschläfchen macht, könnte man als Symptom des Burnout-Syndroms deuten.
Wenn ich jetzt in den bunten Katalogen blättere, zuckt noch manchmal meine Hand und will zum Telefon greifen, um die Bestellhotline anzurufen. Die Dose „Biotin 2009+“ brächte bestimmt noch festere Hufe. Und vielleicht hat sich mein Pferd schon immer nach Johannisbrot gesehnt und wäre mir so richtig dankbar dafür…?
Trainerhopping
Ich habe eine Freundin namens Susi, die ein sehr stressiges und zeitaufwändiges Hobby hat. Nein, ich meine nicht die Reiterei oder ihr Islandpferd. Aber Susi betreibt aktives Trainer-Hopping, das bedeutet, sie macht an 30 Wochenenden im Jahr Kurse bei jedem Trainer, der eine heilversprechende Methode praktiziert, eine bahnbrechende Idee des Reitens verkauft oder schlicht eine Aura verbreitet, die sie dahin schmelzen lässt. Die Lehrgansleiter, hauptsächlich Männer, haben fast alle exotisch klingende Namen und sprechen nur gebrochen Deutsch. Das stört Susi aber nicht, sie kutschiert ihren Wallach Lullari gerne 300 Kilometer weit für „Rennpass-Reiten nach Methode von Odinsson&Heklasdottir“ und fünf Tage 400 Kilometer zu „Pferdeflüstern für Fortgeschrittene mit Don Jaime Manolo Los Santos Torres“.
Das doofe am Trainer-Hopping sei aber, sagt Susi, dass nach 2,5 Tagen der Guru leider weiter zöge und man sich alleine deswegen schon umorientieren müsse. Man könne daher in alles nur mal „hineinschnuppern“ und müsse das Beste von allem mitnehmen. Guckt man in Susis Sattelkammer, dann ist „das Beste“ von solchen Spezial-Trainern immer deren eignes, hilfreiches Zubehör. Zum Beispiel der doppeltgeschweifte Schlaufzügel aus echtem Trollhaar, das aus Sleipnirs letztem Hintereisen geschmiedete Supergebiss und die grüngestreiften Plastikschläuche samt farblich passendem Halfter und Strick, die beim Kurs „Schiefe Pferde reiten für Anfänger“ zu erwerben waren.
In ihrer raren Freizeit übt Susi mit ihrem Lullari das Kombinieren der Methoden. Dazu läuft ihr Pferd dann grüngestreift behalftert um Plastikhütchen, kaut auf dem Gebiss vom Kurs „Der Weg ins Herz des Pferdes führt über sein Maul“ und Susi selber versucht sich im Hock, der Urform des klassischen Islandpferdesitzes. Dass Lullari trotz Hock mehr schwöltet als töltet und er die grüngestreiften Plastikschläuche lieber fressen möchte, als sie elegant zu durchschreiten, macht Susi schon ein bisschen Sorgen. Aber natürlich lässt sie sich selbst beim „Nonverbalen Pferdetelepathie“-Kurs filmen, so dass sie jederzeit nochmal gucken kann, was es ihr gebracht hat und was sie vielleicht anders machen könnte.
Im letzten Winter, als die Gurus Deutschland verlassen hatten, um in wärmeren Regionen zu überwintern, kam Susi aber gar nicht mehr weiter. Weder Tierkommunikation, noch die Hand-Kappzaum-Hand-Methode fruchteten, Lullari verweigerte den Gang durch die Schläuche und Susi fiel beim Leicht-Hock vom Pferd. Das erste Mal seit Jahren suchte sie daher die örtliche Reitschule auf, wo ein älterer Herr nach einer Methode ohne Namen lehrt.
Susi berichtete erstaunt, dass sie zunächst all das „Gedöns“ vom Pferd nehmen musste und dann „einfach nur vorwärts reiten“ sollte. Und Lullari spurte! Ich dachte schon, Susi hätte sich ein neues Hobby gesucht. Aber im letzten Januar, als die ersten Jahresprogramm in Susis Briefkasten flatterten, wurde sie rückfällig und meldete sich für „Halsring-Reiten für mehr Versammlung“ und „Klassische Reiterei für Isländer nach iberisch-dänischen Vobildern mit Jens Gomez Gudlaugson“ an. Einmal Hopper, immer Hopper…
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