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-Das Islandpferd
 
 

 

© Margit Heumann


DER SITZ DES REITERS

In den letzten Reitstunden hat Kim viel gelernt. Sie fühlt sich auf dem Pferderücken schon richtig zu Hause, im Schritt und im Trab. Darum geht es heute um die richtige Haltung im Sattel. Ein korrekter Sitz stört und behindert nicht, ist wichtig für das Gleichgewicht und macht eine feine Verständigung zwischen Pferd und Reiter erst möglich.

Vollsitz

Der Vollsitz ist die Grundlage des Reitenlernens. Er heißt auch Dressursitz, weil er für alle Aufgaben des dressurmäßigen Reitens benötigt wird.

Auf Oskar, dem Holzpferd, und anschließend auf ihrem Islandpferd, versucht Kim, so zu sitzen wie auf der Skizze. Der Reitlehrer hilft ein bisschen nach und siehe da - es schaut doch schon ganz gut aus! Wenn Kim sich noch ein bisschen tiefer in den Sattel hinein setzt, wird es noch besser.


Den Vollsitz gibt es in allen Gangarten, vor allem in Schritt und Tölt. Im Trab und Galopp nennt man ihn Aussitzen.

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Entlastungssitz

Beim Entlastungssitz spürt der Reiter die Stöße des Pferderückens nicht so direkt, sondern federt sie in den Fuß-, Knie- und Hüftgelenken ab. Dadurch eignet er sich für Anfänger besonders im Trab und Galopp. Kim hat das in den letzten Reitstunden schon ausprobieren dürfen.

Das sind die wesentlichen Unterschiede zum Vollsitz:

Außerdem ist der korrekte Entlastungssitz schonend für das Pferd und wird deshalb im Gelände bei Steilhängen, schwierigem Untergrund und auf langen Strecken benutzt. Auch für die Arbeit über Stangen oder beim Geschicklichkeitsreiten ist er häufig zu sehen. Islandpferde, die sehr viel Tölt- und Passveranlagung haben, traben oft sicherer mit einem Reiter im Entlastungssitz.

Leichter Sitz

Den Leichten Sitz verwenden die Springreiter, wenn sie über Gräben und Hindernisse springen. Die Steigbügel werden 4 - 6 Loch kürzer geschnallt. Und so sieht er aus:

Vorläufig kann Kim von großen Sprüngen nur träumen, denn diesen Sitz wird sie erst viel später lernen.



Ab und zu schiebt der Reitlehrer eine Turnstunde ein, damit Kims Sitz locker und geschmeidig wird. Er kennt die verschiedensten Übungen von A wie Arme hoch bis Z wie Zurücklehnen. Hier ist eine kleine Auswahl:

Nächstes Mal:


NACH DEM REITEN



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