10
Fragen - 10 Antworten
1. Nimmst Du heute noch selbst Unterricht und wenn ja,
bei wem?
Bei verschiedenen Trainern. Es gibt viele gute Trainer, und ich
finde, man kann von jedem etwas neues lernen oder an seinen Schwächen
arbeiten. Ich nehme regelmäßig Unterricht bei einem Dressurreiter
hier in der Nähe und auch bei anderen Islandpferdetrainern.
Besonders gut gefallen hat mir ein Kurs bei Erik Andersen aus Norwegen.
2. Hast Du ein Motto bei der Arbeit?
In der Ruhe liegt die Kraft.
3. Was hälst Du von Hilfsmitteln?
Brauche ich eigentlich nicht, habe ich nicht, ausser Doppellonge
oder Dreieckszügel zum longieren. Ich reite eigentlich alle
Pferde auf Trense.
Das Wichtigste bei der Ausbildung ist genügend Zeit und regelmäßiges
Training, um das Pferd auf positive Art und Weise aufzubauen.
4. Gibt es Situationen in denen Du Angst hast?
Nö, ich glaube gefährliche Situationen entstehen nur,
wenn man ein Pferd überfordert oder Situationen falsch einschätzt.
5. Was würdest Du gerne mit Pferden noch ausprobieren?
Ein Hochlandritt in Island würde ich sehr gerne einmal machen.
6. In welche andere Reitweise würdest Du gerne mal
hineinschnuppern?
Klassische Dressur interessiert mich sehr, wobei ich glaube, dass
es bei allen Reitweisen im Prinzip immer auf das Gleiche hinausläuft.
Ein Pferd ist ein Pferd.
7. Was war Dein schwierigstes Pferd?
Mein erstes Pferd. Ich habe ihn immer noch - er ist inzwischen 34
Jahre alt und ich habe viel von ihm gelernt - auch ausprobiert und
falsch gemacht.
8. Was waren Deine größten Erfolge?
Der erste Platz im Fünfgangpreis auf der Norddeutschen Sportmeistermeisterschaft
2009 in Belm mit einem von mir ausgebildeten Hengst aus unserer
Zucht.
9. Wie sehen Deine Pläne und Wünsche für
die Zukunft aus?
Weiter lernen, mich immer weiter entwickeln im Reiten und Unterrichten,
eine Reithalle bauen.
10. Was schätzen Deine Reitschüler an Dir?
Ich habe kein fertiges Schema, nach dem ich unterrichte, sondern
verschiedene Ideen und versuche mich individuell auf jedes Pferd/Reiterpaar
einzustellen und gucke, was am besten funktioniert. Dabei habe ich
immer die Grundidee der pferdegerechten Ausbildung..
|