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Fragen - 10 Antworten
1. Wann hattest du zum ersten Mal Kontakt zu Islandpferden?
Mit 4 Jahren. Damals kaufte mein Vater sich das erste Islandpferd
bei Anne u. Andreas Trappe. So hielten die Pferde, die sich merkwürdigerweise
immer weiter vermehrten, im Hause Müller Einzug und haben mein
Leben schleichend in eine bestimmte Richtung gelenkt.
2. Nimmst du heute noch Unterricht und wenn ja bei wem?
Wir haben hier das Glück, dass es in unserer Gegend jede Menge
Islandpferdehöfe mit tollen Trainern gibt. Manchmal treffen
wir uns und tauschen uns aus. Auf Turnieren gucken wir dem anderen
zu, so dass wir uns ein Feedback geben können.
Für uns ist es eine traumhafte Situation die zeigt, wie viel
wir und das Pferd davon profitieren können, wenn alle zusammen
an einem Strang ziehen.
Einmal im Monat treffen Hólmgeir und ich uns mit Suzan Beuk
und trainieren zusammen und manchmal lassen wir uns einen Trainer
von „ausserhalb“ einfliegen um mal wieder ganz andere
Sichtweisen zu erfahren.
3. Hast du ein Motto bei deiner Arbeit?
Der richtige Weg ist das Ziel
4. Was war dein schwierigstes Pferd?
Da wir viele junge Pferde ausbilden, treffen wir immer mal wider
auf Pferde die etwas „Besonderes“ sind. Aktuell ist
es ein von uns gezogenes Pferd. Er war 5 jährig beim Anreiten
übellaunig und einfach gegen alles. Ich habe mir viel Zeit
mit ihm gelassen und befand mich ein Jahr lang in der Anreitphase.
Jetzt mit 6 ist er fröhlich, arbeitet gerne mit und ist ein
ganz tolles Pferd mit positiver Einstellung geworden.
5. Was waren deine größten Erfolge?
Ich hatte bis jetzt das Glück tolle Pferde im Sport reiten
zu dürfen, mit denen ich auch erfolgreich war. Mit unserer
Dísa v. Habichtswald war ich auf der DIM ´06 auf dem
2. Platz im Viergang und somit bester deutscher Reiter. Das war
schon ein tolles Gefühl aber für mich spielen sich die
größten Erfolge zuhause in der täglichen Arbeit
ab.
6. Was liebst du ganz besonders an deinem Job?
In unserem Beruf gibt es keinen Alltagstrott. Jeder Tag bringt etwas
Neues.
7. Gibt es etwas was dich an deiner Arbeit nervt?
Das wir in unserem Zweimannbetrieb nie Urlaub machen können.
8. Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?
Ich bin mit Hólmgeir ja immer noch auf der Suche nach einem
anderen Hof, auf dem wir unsere Ideen besser verwirklichen können.
Ansonsten gibt es viele kleine Pläne. So geht zum Beispiel
unsere Dísa jetzt in die Zucht. Ein Moment der mich freut
aber auch sehr traurig macht. Wir waren schon ein tolles Team.
9. Was schätzen deine Reitschüler an dir?
Das frage ich mich auch manchmal ? Aber sie scheinen glücklich
mit dem Unterricht zu sein und kommen immer wieder.
Ich bin sehr genau und versuche den Unterricht so zu gestalten,
dass er für Reiter und Pferd verständlich ist und auch
Spass macht.
10. Gibt es Reitschüler die du ablehnen würdest?
Nein. In dem Moment wo du ablehnst kannst du nichts mehr verändern.
Das wäre für mich nicht im Sinne des Pferdes.
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