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Info's zur Firma Kräuterwiese:
Bereits Anfang der achtziger Jahre erkannten die Wicherts, dass die Weide, die Nahrungsgrundlage der Pferde, verarmt war. Schnellwüchsiges „Einheitsgras“ hatte viele Pflanzen der ursprünglich bunten Wiese verdrängt. Der Pflanzenfresser Pferd benötigt aber für seine Gesundheit eine Vielfalt an Gräsern, Kräutern und Sträuchern und nimmt geringfügig sogar Moose, Flechten, Pilze und Farne auf, wo er solches findet.Von ihrem Instinkt geleitet, aber auch durch die Anleitung anderer, erfahrener Herdenmitglieder finden sie die Pflanzen, die notwendig sind, um ihren Organismus reibungslos „funktionieren“ zu lassen.
Jeder, der Gelegenheit hat,
eine Pferdeherde im Jahreslauf zu beobachten,
kann erkennen, dass einzelne Pferde
gewisse Vorlieben bei der Zusammenstellung
ihres „Speiseplanes“ haben
und dass eine Reihe von Pflanzen nur
zu bestimmten Jahreszeiten aufgenommen
wird.
Den Pferden auf‘s Maul geschaut
Annette und Bernhard Wichert
haben auf ausgedehnten Reisen durch die
Alpenregion, Island, England, den Kaukasus
und Afrika noch relativ freilebenden Pferden
auf's Maul geschaut und so zu ihren Rezepten
gefunden.
Es waren immer Pferde, die
durch ihre Auswahl den Weg zu der jeweiligen
Pflanze gezeigt haben, die jetzt im Futtermittel
enthalten ist. Vergleicht man die von Pferden
ausgewählten Pflanzen mit den von
Naturheilkundlern beschriebenen, dann kann
man sich des Eindrucks nicht erwehren,
dass Pferde noch heute das Wissen in sich
tragen, das z. B. Pfarrer Kneipp und viele
andere aufgeschrieben haben.
So kam es zu zwei Leitpflanzen in den Rezepturen:
- „Isländisch Moos“, eine Moosflechte, die auch in Mitteleuropa früher häufig zu finden war und als Notfutter eingesetzt wurde wegen ihrer Vitalkraft.
- „Deverra scoparia“,
von der die Beduinen sagen, „die
Pflanze der Pflanzen“ für
das Pferd, die Vitalität schafft
und Bestleistung ermöglicht.
Um dem Mangel des „Einheits-grüns“ entgegenzuwirken und die Bedürfnisse der Pferde zu befriedigen, beschreiten Annette und Bernhard Wichert zwei Wege,
- bieten sie entsprechendes Saatgut an, und
- lassen sie spezielles Futter mit ausgewählten Kräutern herstellen und bringen es auf den Markt.
Kräuter-Futter, nicht nur Futter mit Kräutergeschmack
Diese Kräuterfutter sind geeignet, bestimmte fütterungsbedingte Probleme zu vermeiden oder zu beheben. Fütterungsbedingt heißt: aus Mangel an essentiellen, unbedingt notwendigen Stoffen.
Die Futter der Kräuterwiese Wichert unterscheiden sich von den meisten anderen nicht nur durch den Anteil an Kräutern (50 - 100 %), sondern auch durch die gezielte Auswahl nach Akzeptanz durch die Pferde. Ihr Qualitätsanspruch ist gleichbleibend hoch, und die verwendeten Kräuter erfüllen Arzneibuchanforderungen.
Es werden keine Aromastoffe zugesetzt. Was hier duftet, sind die Kräuter selbst. Zur Hauptsache vertreibt die Kräuterwiese ihre Produkte EU - weit im Versand. Darüber hinaus gibt es Händler in der Schweiz, in Dänemark, Schweden und England.
Viele Kunden im norddeutschen Raum sind Selbstabholer, wohl weniger um die Frachtkosten einzusparen, als vielmehr die Gelegenheit zu nutzen, mit den Fachleuten ausgiebig so manches brennende Problem über die rechte Pferdefütterung zu besprechen und Rat einzuholen.
Service
Selbstverständlich werden
Kunden auch sonst kostenlos beraten - am
Telefon, schriftlich oder per Internet. (Lediglich
eine ausführliche, schriftliche Expertise
wird nach Aufwand berechnet.) |