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Der neue Paddock RoFlexs Basic

 
 
 

Fleygur- Produkt des Monats Oktober 2010
Der Sattel "SKY" aus der Testa-Sattellinie vom Schönauer Hof

Wir haben im September 2010 den Sky getestet und waren so begeistert, dass wir ihn als "Produkt des Monats Oktober 2010" präsentieren.

 

Herstellung und Vertrieb:

Schönauer Hof
Reit und Freizeit GmbH


Fuhrweg 44 · 53902 Bad Münstereifel
Telefon: 0 22 53 / 93 29 37-0 ·
Fax: 0 22 53 - 93 29 37 - 4
www.schoenauer-hof.de
info@schoenauer-hof.de

 

 

Produktbeschreibung des Anbieters:

Ein Sattel der Premium-Klasse aus der Serie ISI-Line.

Besonderheiten:
•wechselbares Kopfeisen in 4 Größen m. flexiblen Ortgangspitzen
•feines französisches Softleder, griffig und sehr schön weich
•doppelte V-Strupfen mit zusätzlicher 5-fach-Verstellung
•feine optische Akzente durch diverse Abnäher
•Rippsitz mit neuer glatter Seitenführung und gepolstertem „kleinen“ Sattelblatt in doppeltem Leder
•feine „Stripes“ und Nähte in Kontrastfarbe (blau bei schwarzem Leder, ocker bei braunem Leder)
•federnde Kissenenden
•Modell SKY "S": lagig gefüllte Kissen mit einer doppelten Flieseinlage auf der Unterseite (SEF), nahtlos gezogenem Leder und sanften Kissenenden (keine federnden Enden)

Lieferbare Varianten:
•Softsitz
•Soft-Rippsitz
•Schwarz, braun und 2-farbig
•Modell SKY "S" (austauschbare Kissen, Ab Produktion Nov. 2010 auch austauschbare Pauschen)

Er ist in 4 Sitzgrößen, 4 Kissenlängen und 4 Kammerweiten erhältlich.

Sattelentwicklung für Rückenvariante/Pferdetyp: gerader bis ganz leicht geschwungener Rücken, kurzes bis mittelgroßes Pferd bei Sitz bis 17“ und ggf. auch längerem Rücken bei Sitzgröße 17,5“ und 18“, bevorzugt 5-Gänger m. Lateraltendenz!

Für Reiternutzung/Reitergröße (Gewicht): Freizeit, Sport, auch Dressur und lange Wanderritte von leichten (16,5“) bis schweren Reitern (17,5“ bis 18“)

Sonstiges: regelmäßige Neuanpassung der Kammerweite durch Austausch der Kopfeisen sowie der Kissenform durch Austausch der Kissen möglich, falls durch Muskelveränderung erforderlich (Sattel der besonders bei jungen Pferden mit wächst)

Preis: 1730,- Euro

Viele weitere Details und genaue Informationen zum Aufbau des Sky finden Sie direkt auf der
Produktseite des Anbieters

 


Unser Test:

Bei unserem Test kamen zwei Pferde vom Gestüt Steenhaar zum Einsatz.. Am 03.09. kam das Team vom Schönauer Hof hierher, um den Sattel "Sky" zwei Pferden anzupassen.



von links: Simone Hahmeier vom Fleygur-Team, Beatrix und Nele Gippert von Steenhaar,.
Ursula Mayr, Theo Stamm und die Helferin Steffi vom Schönauer Hof.

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Bei den beiden Pferden handelte es sich um die Stute Svana von Steenhaar, geb. 2004 (Bild links)
und den Hengst Eldfari frá Hellu, geb. 2005 (Bild rechts).

Die Sattelanpassung begann mit der genauen Begutachtung der Pferde durch Herrn Stamm. Die Fixpunkte und Kissenlänge (Schulter / Oberarmstrecker und 18. Brustwirbel) wurden vermessen und mittels Klebeband am Pferd markiert. Eine genaue Inspektion des Körperbaus und die Beweglichkeitsprüfung des Pferdes gehörten genauso dazu wie die Bestimmung der Rückenform. Auch die Gangverteilung des Pferdes und die Größe und die Sitzpräferenzen des Reiters wurden erfragt.

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Vorgespräch und Begutachtung des Hengstes.......

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.Vermessen und Markieren der Sattellage und Auflegen der Testsättel gemäß den Markieungen
oben beim Hengst und unten bei der Stute

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Es stellte sich heraus, dass beide Pferde so unterschiedlich gebaut sind, dass bei der Stute nur ein anderes Sattelmodell - der Sattel Draumur - in Frage kam.
Schließlich wurde jeweils ein Sattel ausgewählt und die Passform nochmals auf dem Pferd überprüft.
Für die Stute wurde noch das Kopfeisen beim Draumur gewechselt, um ihr den Sattel optimal anzupassen.

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Hier sieht man, wie einfach die Kopfeisen bei den Sätteln gewechselt werden können. Dies kann man Bedarf auch ohne Aufwand selbst machen.



Nun ging es auf die Ovalbahn, wo beide Pferde von Nele Gippert mit den ausgewählten Sätteln geritten wurden.

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Abschließend wurde nochmals in einem Gespräch zwischen Theo Stamm und der Reiterin der Eindruck, den die Pferde unter dem Sattel machten, diskutiert und man entschied sich entgültig für die beiden Testsättel.
Diese wurden nun 14 Tage lang von Nele und Ina Gippert auf ihren beiden Pferden getestet.




Die Testergebnisse nach der 14-tägigen Testphase:



Testergebnis Nele Gippert, Trainer C:


Der Hengst Eldfari frá Hellu ist 2005 geboren und im Spätherbst 2009 angeritten worden. Im Winter wurde er im Gelände trainiert. April bis Juni haben wir mit dem Tölttraining begonnen, dann kam die Decksaison.
Jetzt geht das Gang- , Muskel- und Konditionstraining weiter.
Unter dem Sky zeigte er eine freiere Lende und lief insgesamt schön locker und ausballanciert.


Testergebnis Ina Gippert, Trainer-C :


Meine Stute Svana von Steenhaar (Apfelschimmel/ Bilder oben) ist 2004 geboren und hat mit 5 die Futurity in Belm gewonnen. Vor 1,5 Jahren ist sie angeritten worden. Sie ist normal im Ausbildungsstand, jedoch hatte ich durch mein Studium in den letzten Wochen leider wenig Zeit, sie so intensiv zu trainieren, um mit ihr auf Turnieren zu starten.
Mit dem Sattel Draumur zeigte Svana deutlich bessere und freiere Bewegungen in der Schulter.
Das Sitzgefühl ist angenehm, die Polsterung schön weich und bequem.



Testergebnis Beatrix Gippert, Inhaberin des Gestüts Steenhaar, Trainer-C:

Herr Stamm hatte für zwei sehr unterschiedliche Pferde Sättel dabei, insgesamt ist die Auswahl an Sätteln sehr gut.
Beide Sättel sind für sehr unterschiedliche Reiter ( groß, kräftig, zierlich...) einsetzbar - auch ein wichtiges Kriterium, gerade wenn man sie im Schulbetrieb verwenden möchte.
Neben der guten Passform finde ich den guten Schwerpunkt, den die Sättel bieten, wichtig. Hierdurch wird ein guter Sitz begünstigt - Beine, Becken pp kommen sanft in die richtige Lage.
Zu erwähnen ist auch die gute Qualität und somit bewerte ich das Preis/Leistungsverhältnis auch als gut.



Testergebnis Simone Fleygur-Team :

Der Sky hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Sitzgefühl ist absolut angenehm, die Polsterung schön weich. Ich finde außerdem die starke und langgezogene Pausche gut, denn sie bringt das Bein fast von selbst in die richtige Position. Für die korrekte Sitzposition sorgt weiterhin ein relativ hoch gezogener Hinterzwiesel. Auch optisch macht der Sky einen guten Eindruck. Er ist in mehreren Farbvariationen erhältlich.
Theo Stamm überzeugt mit sehr viel Erfahrung und physiologischen und anatomischen Kenntnissen, die er schön verständlich vermitteln kann.










 

 

 

 


 

Glettas Testergebnis:

Bei diesem Satteltest habe ich ja diesemal nicht mitwirken können. Ich bin zur Zeit ja noch in einen Langzeit - Satteltest eingebunden und war froh, dass meine lieben Kollegen vom Gestüt Steenhaar das für mich übernehmen konnten. Ich habe nur später von Simone gehört, dass die Sättel wirklich toll gewesen sein sollen und alle richtig Spaß hatten und begeistert waren.

 

Unser Fazit:

Die Testpferde liefen locker und zufrieden, und die Reiter fühlten sich wohl. Passform und Schwerpunkt machten es unseren Testreitern leicht eine korrekte Sitzposition zu finden und zu behalten.
Service und Beratung waren sehr freundlich und kompetent, das Team nahm sich sehr viel Zeit bei der Anpassung.
Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen Varianten und Farben in denen der Sattel erhältlich ist. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Der Sky ist nicht nur optisch sehr schön, er überzeugt auch durch seine gute Lederqualität und saubere Verarbeitung.
Da auch das Preis- Leistungsverhältnis gut ist, kann ich nur empfehlen bei der Sattelsuche auch beim Schönauer Hof vorbeizuschauen bzw. das Team vom Schönauer Hof zu einer Anprobe einzuladen.

 

 

Gewinnspiel: Im Rahmen unserer Testaktion stiftet der Schönauer Hof

Eine Wanderreittrense Modell "Orca" für Islandpferde
sie wurde auch an Gletta getestet - das Ergebnis finden Sie hier

Teilnahme:
Beantworten Sie folgende Frage:

Was kostet der Sattel Draumur mit Rippsitz in der Farbe schwarz?
Antwort: 1555,- Euro
Gewonnen hat: Tonja N. aus 73453

Der Gewinner wird unter den richtigen Einsendern ausgelost und im November hier bekanntgegeben.
Keine Barauszahlung möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

Interview mit Theo Stamm

Herr Stamm, Sie züchten seit über 20 jahren Islandpferde und haben inzwischen ein großes Gestüt mit Reitbetrieb, Unterricht, Ferien etc . Was bewog Sie dazu, eine eigene Sattellinie zu entwickeln?

Zu uns kamen viele Pferde, deren Probleme in der Gangverteilung, bei der Rittigkeit aber auch im Verhalten auf zu große Druckpunkte (also Schmerzsymptome) im Bereich der Lendenwirbel und teils auch auf zu wenig Schulterfreiheit zurück zu führen waren. Das Wohl der Pferde war schon immer mein Anliegen, daher suchte ich nach neuen Lösungen. Im Jahre 2003/2004 begann ich dann, diese Ideen umzusetzen. Die heutige Produktlinie „TesTa“ ist die perfekte Symbiose zwischen Reiter und Pferd. Die neuen sanften Kissen sind daher die Ursache für fein schwingende Pferderücken.

Welche Philosophie steht hinter Ihren Entwicklungen?

Die Reaktion des Pferderückens bei der Belastung durch das Reitergewicht sollte unter Berücksichtigung der Physiologie gesehen werden. Wir leben heute in einer Zeit, in der wir deutlich den Schutz aller Arten in den Vordergrund stellen, warum dann nicht auch die Art und Weise, wie wir uns die Pferde zu nutze machen. Das hat mich bewogen, die Verbindung von Mensch, Pferd und Natur zu verbessern. Der Sattel ist die Schnittstelle zwischen Reiter und Pferd, daher besonders wichtig im Zusammenspiel und Zusammenwirken.

Inwieweit spielt die Gangverteilung (vier oder fünf Gänger) eine Rolle bei der Sattelwahl?

Beim Islandpferd haben wir es mit einer der problematischsten Pferderassen zu tun – was die Druckverteilung und derern Auswirkung auf das Gangverhalten angeht – die wir uns zu Nutze machen. Sie sind für mich die besten Pferde auf unserem Planeten, gleichwohl aber die Schwierigsten. Das mag negativ klingen, ist jedoch nur bezogen auf die empfindlichen, kurzen Rücken und die 5 Gänge, die wir mittels unserer Einwirkung herausreiten wollen, zu sehen.
Legen wir beim 4-Gang-Trabtölter z. B. den Sattel und damit das Reitergewicht zu weit nach vorne, wird der Tölt schlechter und schwieriger reitbar. Legen wir beim 5-Gang-Passtölter das Reitergewicht zu weit nach hinten, verstärken wir die unerwünschte Lateraltendenz. Daher haben wir zwangsläufig zwei Sattelbäume entwickelt, die jeweils diesen Gangproblemen entgegen wirken und so die gewünschten Gänge positiver beeinflussen. Der Sky setzt den Reiter weiter vor, der Draumur weiter zurück. Die Forschungen und deren Veröffentlichungen, nämlich den Masseschwerpunkt des Reiters nicht hinter den 14. Brustwirbel zu setzten, werden dabei nie außer acht gelassen. Man kann nicht wirklich mit dem gleichen Sattelmodell alle Islandpferde reiten.

Der Sky ist ja mit 1730,- Euro ein Modell der gehobenen Preisklasse; haben Sie auch etwas für den kleineren Geldbeutel?

Das Modell Sky ist besonders aufwendig in der Produktion. Einen Baum zu entwickeln, der einen weichen und leicht federnden Sitz und frei stehende, weiche Kissenenden zulässt, ist aufwendig. Die Efterkante musste besonders verstärkt werden, was die besondere Form zuließ. Die Berechnung der Druckpunkte und deren Auswirkungen war sehr aufwendig. Einige Prototypen mussten erst entwickelt und wieder verworfen werden. Das Modell Draumur ist in der Entwicklung etwas einfacher, aber beide haben natürlich die Vorteile der auswechselbaren Kopfeisen, was sie länger nutzbar macht, da die Kammerweite immer wieder neu angepasst werden kann, und zwar vom Nutzer selber.
Beim Sky S kann man auch die Kissen auswechseln und den Rückenveränderungen anpassen. Somit hat man langfristig Geld gespart. Aber das Modell Fengur in der 1000,00 € - Klasse ist auch ein toller Einstiegssattel, besonders für 4-Gänger oder Kvistur, der Textilsattel in der 400 € - Klasse, der ab Dezember auch in Echt-Leder und sehr viel Schulterfreiheit für 750,00 bis 800,00 € angeboten werden wird.

Wie reagieren Sie, wenn Ihre Sättel kopiert werden?

Dies bleibt nicht aus, aber bis eine Kopie (meist schlechter als das Original) auf dem Markt ist, haben wir bereits wieder eine Weiterentwicklung am Markt. Das schreckt mich nicht, das beflügelt. Die Kunden können dies sehr schnell selber erkennen, und werden richtig reagieren. Wichtig ist die hohe Qualität, die wir liefern, und die perfekte Beratung am Pferd. Damit die Qualität stimmt, suchen wir mindestens 1 x jährlich die Produktionsstellen in Argentinien und den weiteren Produktionsländern persönlich auf und überzeugen uns von der Ausführung und Qualität der Arbeit.
Alle Sättel werden in Handarbeit gefertigt, da ist es wichtig, die Abläufe regelmäßig zu prüfen.


Führen Sie die Sattelanpassung in ganz Deutschland durch und was kostet das?

Natürlich fahren wir in die gesamte EU, also Deutschland und angrenzende Nachbarländer wie Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Luxemburg etc. Die Anpassung ist kostenlos, wenn der Kunde einen Sattel kauft, ansonsten berechnen wir einen geringen Selbstkostenbeitrag der zwischen 90,00 und 120,00 € liegt.

Fahren Sie selber zu jedem Kunden?

Das würde ich gerne, aber leider erlaubt dies meine Zeit nicht. Wir haben einen sehr erfahrenen und kompetenten ehemaligen Berufsreiter und Trainer für uns gewinnen können, den ich entsprechend geschult habe. Er kommt aus dem Sattel-Bereich und ist als aktiver Reiter und ehemaliger Reitlehrer der perfekte „Berater“ am Pferd. Er berät z. B. auch die Kunden im Bezug auf die richtigen Trainingseinheiten zur Verbesserung der oft schlechten Rückenmuskulatur.


Wie sieht es mit der Garantie auf die Sättel aus?

Auf die von uns gelieferten neuen Sättel gewähren wir 2 Jahre Garantie auf das Leder und 5 Jahre auf den Sattelbaum. Da der Baum (also das Kopfeisen) nicht in einer hydraulischen Presse verstellt wird, hält er auch länger. Daher planen wir, die Garantie von Draumur und Sky auf 10 Jahre auszudehnen. Für den Garantiefall bekommt der Kunde einen Leihsattel.

Nehmen Sie auch gebrauchte Sättel in Zahlung?

Natürlich nehmen wir auch Sättel in Zahlung, jedoch nur solche, die auch relativ kurz sind. Diese werden dann aufgepolstert und teils für etwas „längere Pferderassen“, denen sie nicht zu lang sind weiter angeboten. Trachten oder alte Keilkissensättel nehmen wir nicht in Zahlung.

Was bringt die Zukunft? Wir haben gehört, Sie entwickeln gerade das nächste Sattelmodell, welches bereits nächstes Jahr auf den Markt kommen soll?

Ja, Stillstand ist Rückschritt.
Im Jahr 2011 wird es zwei weitere Islandsättel sowie einen Wanderreitsattel für verschiedene Klein- und Freizeitpferde (auch Isis) geben. Lassen Sie sich überraschen, es wird eine interessante Palette den Markt bereichern. Noch mehr Wert wird dabei auf Schulterfreiheit und Austauschbarkeit von Sattelteilen gelegt werden.

 


 
 

 


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