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Interview mit Michael Geitner

 

Michael Geitner (geb. 1964)
mittlerweile einer der bekanntesten und erfolgreichsten Pferdetrainer Deutschlands wuchs auf einer der ersten Western-Ranches in Deutschland auf.
Er ist Autor diverser, erfolgreicher Pferdeliteratur und entwickelte mit “Be Strict“, Dual-Aktivierung und Equikinetic pferdegerechte Trainingsarten die dazu beitragen, die Welt der Pferde zu verbessern. Er richtet sich mit seinen Trainingsmethoden an Pferdefreunde aller Sparten der Reiterei und bietet auf seiner Reitanlage im bayrischen Rechtmehring sowie in verschiedenen Reitställen vor Ort unter anderem Kurse zur Dual-Aktivierung, Equikinetic oder auch zum Thema Pferde-Wissen-Kompakt an.

weitere Inofs zu Michael Geitner unter: http://www.pferde-ausbildung.de


 Man sieht inzwischen auf vielen Reitplätzen und in vielen Reitställen die gelben und blauen Gassen und Pylonen. Was genau ist eigentlich die „Dualaktivierung“?

Darüber könnte man ein Buch schreiben. Ich versuche es mal mit der Kurzform:
Die Dualaktivierung dient zunächst der Vernetzung der Hirnhälften des Pferdes, trainiert deren Gleichseitigkeit sowie die Konzentrationsfähigkeit. Physisch trainiert sie die Balance und die Bewegungskoordination, hilft bei der Geraderichtung und der Aktivierung der Hinterhand. Dies geschieht durch die rechts- links Wechsel und den ständigen Wechsel zwischen Biegung und Geradeaus. Das Longieren oder Reiten durch die Gassen entspricht eigentlich den Basishufschlagfiguren, wie z.B. den Volten und Schlangenlinien. Die Gassen erleichtern dies, indem sie die Wege gut sichtbar für Pferd und Reiter bzw. Longenführer vorgeben.

Und was hat es mit Ihrer noch recht neuen Entwicklung, der „Equikinetic“ auf sich?

Equikinetic haben wir vor ca. 1,5 Jahren entwickelt. Es ist ein äußerst effizientes Longierprogramm, das sehr einfach umzusetzen ist. Longiert wird auf einer Quadratvolte mit 8 Metern Durchmesser nach einem festen Zeitschema. Das Pferd wird im Intervalltraining durchgehend in Stellung gearbeitet, intensive kurze Arbeitsphasen wechseln sich mit Pausen ab.

Was macht die Methoden so erfolgreich, dass sie sich einer immer größeren Beliebtheit erfreuen?

Die Dualaktivierung gibt es inzwischen seit ca. 10 Jahren. Sie ist von Jedermann auszuführen und spricht eine breite Masse an. Viele Trainer arbeiten für eine kleine Elite – so habe ich nie gedacht. Ich finde, es sollte jeder mit meinen Trainingssystemen umgehen können, und die Fehlerquote für Mensch und Pferd sollte so gering wie möglich gehalten werden. Dies ist bei der Dualaktivierung der Fall. Seit einigen Jahren gibt es viele lizensierte Trainer und somit einen guten Multiplikatoreneffekt.
Das Equikinetic haben wir als Muskelaufbauprogramm für  Pferde entwickelt. Die Methode ist erst seit ca. 1,5 Jahren „auf dem Markt“ und erfreut sich aufgrund ihrer durchschlagenden Erfolge, großer Beliebtheit.  Es hilft dem Pferd sich gerade zu richten, an den richtigen Stellen Muskulatur aufzubauen und gesund zu werden oder zu bleiben.  Das Trainigsprogramm ist einfach aufgebaut und auch wieder für Jeden durchführbar.
(Anmerkung der Redakation: hier erfahren Sie mehr über Equikinetic )

Warum eigentlich Gelb und Blau?

Pferde sind Dichromaten, sie haben ein Farbzäpfchen weniger als wir und besitzen nur ein Farbspektrum von Blau, Gelb und verschiedenen Grautönen. Die Farben Blau und Gelb sind somit die Farben, die die Pferde deutlich erkennen und unterscheiden können.

Welche Voraussetzungen brauchen Pferd und Reiter, um zu beginnen?

Es ist wirklich für jeden geeignet. Vom  Wanderreiter, der nie auf dem Reitplatz arbeitet bis hin zur Grand Prix- Reiterin findet sich alles in meinen Kursen. Bei mir kommen auch mal alle Leistungsklassen in eine Gruppe und reiten die gleichen Figuren, und jeder arbeitet so an seinen Problemen. Jungpferde, die noch nicht geritten werden, werden am Boden gearbeitet.

Sind die Dual-Aktivierung und Equikinetics für jedes Pferd geeignet?

Ich habe bisher noch keine Ausnahme gehabt, wo ich hätte sagen müssen, das geht nicht.  Angefangen beim ungerittenen Jungpferd bis hin zum alten, nicht mehr reitbaren Pferd.

Wie sieht es aus, wenn ein Pferd gesundheitliche Einschränkungen, wie z.B. Arthrose oder Sehnenprobleme hat?

In den letzen 15 Jahren hat sich die Medizin nicht nur beim Menschen weiterentwickelt, sondern auch beim Pferd. Kontrollierte Bewegung kann sehr viel bewirken, die Muskulatur muss  gestärkt werden, das Pferd muss aus seiner Schohnhaltung herausgeholt, und es muss gerade gerichtet werden. Und das kann man wunderbar mit Equikinetics erreichen. Die Pferde werden durch die Arbeit auf der 8 Meter Volte – anfangs hauptsächlich im Schritt – geradegerichtet. Wir haben hier schon sehr viele tolle Erfolge gehabt.

Kann man auch viel falsch machen und gibt es typische Anfängerfehler?

Eigentlich kann man nicht so viel falsch machen, aber ein Fehler lässt sich immer beobachten: die Pferde werden in der Quadratvolte im Trab zu schnell gemacht.
Die Tendenz sollte eher immer zu „noch langsamer“ gehen, denn gerade im sehr langsamen Trab kommt es zu noch mehr Kraft- und Muskelaufbau, und man verhindert, dass sich das Pferd nach innen legt. Perfekt wäre das Tempo, wenn das Pferd an der Hand durch die Quadratvolte traben könnte. Dies kann man aber anfangs natürlich nicht verlangen. Gerade bei der  Equikinetic haben wir aber immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich auch bei nicht perfekter Arbeitsweise richtig gute Ergebnisse einstellen und man fast schon zu der Erkenntnis kommen muss, dass die Möglichkeit etwas falsch zu machen, doch schon sehr begrenzt ist.

Sollten Einsteiger notwendigerweise einen Kurs besuchen?

Ja, ein Kurs ist natürlich immer super, weil man es einfach mal gezeigt bekommt, und man sich auch überprüfen kann. Es gibt aber Menschen, die können es aus einem Buch lernen, weil sie sich einfach ein Bild von dem Geschriebenen machen können, manche schauen sich ein Video an und wieder andere brauchen 5 Kurse und bekommen es trotzdem nicht hin. Es ist immer gut, mal zu schauen, wie es richtig geht und wenn es nur als Zuschauer ist. Ein großes Geheimnis ist das Ganze aber nicht.

Welche Besonderheiten ergeben sich für das Training von Gangpferden?

In der Dualaktivierung haben wir inzwischen auch viel Erfahrung mit Islandpferden.
Es gibt heute ja auch immer mehr Isländer, die haben einen glasklaren Trab, der sich von den „normalen Reitpferden“ nicht unterscheidet. Bei diesen Pferden arbeiten wir ganz normal. Probleme ergeben sich manchmal bei Übungen, in denen das Pferd über die Gassen treten muss, wie z.B. dem Dreieck. Hier ist es oft schwer für das Pferd seine Gänge zu sortieren, deshalb wird es z.B. statt 4 Mal nur 2 Mal in die Übungsfolge eingebaut.

Kann man für die Isländer, die anfangs noch große Probleme haben im Trab durch die Gassen zu laufen, das Training anfangs auch im Tölt durchführen?

Bei der Dualaktivierung wird das Pferd einfach weiterlongiert bzw. weitergeritten, auch wenn es töltet oder passt. Wir versuchen hier die Gangart nicht zu beeinflussen, das Pferd soll erst mal selbst herausfinden, was gerade das Beste für es ist und die Chance bekommen, selbst in den Trab zu finden. Selbst wenn es über einen längeren Zeitraum den Trab nicht findet, gibt es gar keine Schwierigkeiten – ganz im Gegenteil, man kommt auch so zu positiven Gesamtergebnissen.
Bei der Equikinetic haben wir noch zu wenig Erfahrung, was passiert, wenn sie im Tölt durchgeführt wird und ob es da auch eine entsprechende Verbesserung gibt. Hier bin ich auf noch viel mehr Rückmeldungen angewiesen und würde mich über Feedback freuen.

Kann man den Tölt durch Dualaktivierung und Equikinetic verbessern?

Im Prinzip ist es so, dass in dem Moment, wo Basisarbeit am Pferd geleistet wird, Körperkoordination und Balance verbessert wird, es immer eine Verbesserung gibt. 

Warum ist das Zeitsystem so wichtig, bei dem die Arbeits– und Pausenintervalle auf die Sekunde genau festgelegt sind?

In anderen Sportarten wie z.B. der Leichtathletik oder dem Boxen wird schon seit sehr langer Zeit nach Zeitsystemen gearbeitet. Ich hatte das Glück, dass es im Reitsport bisher weitestgehend ignoriert wurde und ich derjenige war, der es mit großem Erfolg mit dem Equikinetic eingeführt hat. Es ist alles ganz logisch und keine Hexerei:
In dem Moment, wo ein Pipston eingesetzt wird und das Pferd einen festen Zeitrahmen hat, ist es ganz anders bereit, Leistung abzugeben. Das ist beim Menschen genauso und wird z.B. auch im modernen Kraftsport (Gewichtheben oder auch im Fitnesstudio) eingesetzt. Das Gehirn wird immer wieder auf Glückshormone programmiert, das heißt: immer in der Pause gibt es eine Belohnung. Die gibt es im Gehirn, denn Dopaminbotenstoffe kommen ins Spiel. D.h. es werden Glückshormone freigesetzt, und dann geht’s weiter.
Das Pferd arbeitet in einem klaren Zeitrahmen, beim konventionellen Training weiß es ja nie, wie lange es noch dauert, folgt einem ganz normalen Automatismus und versucht, Energie zu sparen. Die Einführung des Zeitsystems mit seinem festen Rahmen und zusätzlich dem Pipser, der dem Pferd ganz klar sagt: so jetzt ist Pause, bringen das Pferd zu diesen hohen Leistungen. Das ist beim Menschen aber ganz genauso und schon lange bekannt. Ich wurde bei der Entwicklung des Equikinetic durch einen Kraftsportler darauf gebracht, der mir sagte, das im Kraftsport schon lange nicht mehr nach Wiederholungen, sondern nur noch nach Zeit und immer mit Pipser trainiert wird.
Ich habe einige Reiter, die haben im ganz normalen Dressurtraining inzwischen auch das  3/1 Prinzip (3 Minuten Training / 1 Minute Pause) eingeführt. Von Ihnen bekam ich die Rückmeldung, dass sie einen enormen Sprung nach vorn gemacht haben.

Für den normalen Freizeitreiter ist es oft schwierig, zu erkennen, wie viel man verlangen kann, wann das Pferd müde wird, oder wann man die Intensität erhöhen kann, damit man auch Kraft-  und Konditionszuwachs bekommt.

Zum einen hilft schon das Zeitsystem ein Stück  weit vor Überforderungen.
Dann gibt es ganz klare Anzeichen, dass die Pferde endgültig überfordert sind: das Pferd fängt an zu stolpern, es versucht nur noch in die Tiefe zu gehen: Ich meine hier weit unter das Karpalgelenk mit der Maulspalte, wenn es sich plötzlich im Genick verwirft. Manchmal muss man halt ein wenig auf sein Bauchgefühl hören, um zu erkennen, wann es zu viel wird.
Zur Erhöhung der Intensität: Einfach mal ausprobieren und die Intensität erhöhen z.B. beim Equikinetic eine Stufe höher gehen, wenn es gut klappt (also z.B. von Stufe 7 auf 8 gehen). Wenn man merkt, dass das Pferd überfordert ist, macht man einfach noch etwas auf der Stufe weiter oder geht wieder zurück. Man kann auch mal eine Stufe überspringen, wenn man merkt, dass es dem Pferd sehr leicht fällt. Also einfach mal ausprobieren, sich auch mal etwas trauen und auf das Bauchgefühl hören. Es ist ja schließlich nicht so, dass das Pferd nicht mehr „brauchbar“ ist, nur weil man mal einen Fehler macht. Nur wenn man nichts macht, passiert garantiert auch nichts!

Dualaktivierung und Equikinetic haben ja u.a. geraderichtende Wirkung. Beziehen Sie die individuelle Schiefe eines Pferdes im Training mit ein, z.B.indem man die schwächere Seite mehr „bearbeitet“?

Das wäre ein Kardinalfehler! Man macht nie eine Seite mehr, sondern arbeitet immer im Wechsel. Wenn man die schlechte Seite mehr bearbeitet, hat man immer nur Widerstand. Also immer abwechselnd die gute und die schlechte Seite bearbeiten. Die natürliche Schiefe eines Pferdes ist etwas, was im vorletzen Punkt der Skala der Ausbildung sowieso aufgehoben sein sollte.

Für viele Freizeitreiter ist es aber doch zumindest sehr schwer, wenn nicht fast unmöglich, so weit zu kommen…

Das sehe ich ganz anders, die Equikinetic richtet das Pferd bereits in einer Frühphase gerade. Wir dürfen nicht vergessen, die Skala der Ausbildung kam ja nicht aus dem 16- ten Jahrhundert, sondern von uns in der Neuzeit. Das klassisch ausgebildete Pferd wurde früher ja überhaupt nicht unter dem Reiter galoppiert, bevor es piaffieren konnte. Es  wurde lange Zeit am Boden und viel im Schritt gearbeitet und wurde in wirklicher Innenstellung longiert. Ich möchte behaupten, diese Pferde waren bereits geradegerichtet bevor sie geritten wurden! Und das macht ja gerade die Equikinetic so erfolgreich: auch der Freizeitreiter kann sein Pferd geraderichten. Er braucht es nicht reiterlich geradezurichten, sondern kann es vom Boden aus machen. Und wir sollten auch immer bedenken, erst wenn das Pferd einigermaßen gerade ist, bleibt (oder wird) das Pferd auch gesund, und man hat ein viel schöneres Reitgefühl.

Wir sprechen immer wieder die Stellung an, warum ist diese so immens wichtig?

Im Großen und Ganzen ist es so, dass man immer die gesamte äußere Seite des Pferdes aufspannt, wenn man es in Innenstellung hat. Die Biegung folgt dann, auch wenn es manchmal etwas länger dauert, und somit wird das Pferd dann auf der gegenüberliegenden äußeren Seite komplett von vorne nach hinten durchgearbeitet.

Bereiten Sie die Pferde im Stand vor Beginn des Trainings vor, z.B. durch Biegeübungen zum Lösen des Genicks?

Nein. Die ganzen Abkau- und Biegeübungen sind wirklich tolle Geschichten, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Pferde im Normalfall durch die Stellung und die Handwechsel nach jeweils 1 Minute, recht zügig locker im Genick werden. Die Blockaden bzw. dieses Festhalten ist ja meistens eine Verhärtung der Muskulatur, das heißt die Muskulatur hat an diesen Stellen eine verminderte Dehnfähigkeit und durch das Stellen und Bewegen müssen die Pferde „aufmachen“. Man fängt dann ganz vorsichtig an, fordert anfangs sehr wenig Innenstellung und steigert die Stellung dann langsam, bis man letztendlich bei der Maximalstellung äußeres Auge – inneres Buggelenk ankommt.

Gern möchten wir den Menschen Michael Geitner noch etwas näher kennenlernen: Wie kamen Sie eigentlich zum Pferd?

Ich bin auf einem Pferdehof aufgewachsen und saß schon im Alter von 3 Jahren auf dem Pferderücken.

Was fasziniert Sie an Pferden und an der Arbeit mit den Pferden?

Pferde haben Kraft, Ästhetik und sind trotzdem sehr sanfte Wesen. Sie passen einfach so wahnsinnig gut zu uns Menschen, sonst wären wir nicht solange einen gemeinsamen Weg gegangen. Wir haben ihnen im Lauf unserer Entwicklung und Geschichte viel zu verdanken. Sie haben immer ertragen, was wir von ihnen verlangten, obwohl sie ja in der Regel viel stärker sind als wir. Man darf gar nicht darüber nachdenken, was wir Menschen ihnen im Laufe der Geschichte alles angetan haben und oftmals immer noch antun!

Was war Ihr schönstes Erlebnis mit Pferden?

Ganz spontan: die Siege auf der Rennbahn. Es waren einfach unwiederbringliche Momente.

Und das Schlimmste?

Eins meiner Rennpferde ist auf der Rückfahrt im Hänger durchgedreht. Ich weiß bis heute nicht genau warum. Das war der Horror pur!

Haben Sie eigentlich noch Zeit, um ausschließlich zum Vergnügen zu reiten? Einfach nur so?

Nein! Dafür habe ich viel zu viel mit Pferden zu tun. Wenn ich mal wirklich einen Freiraum habe, möchte ich auch mal etwas so ganz ohne Reiten oder Pferde machen.

Und was würden Sie heute machen, wenn es keine Pferde gäbe? Welchen Beruf hätten Sie?

Ich habe wahnsinnig gern mit Menschen zu tun, bin gern Entertainer und auch Verkäufer. Was ich genau machen würde weiß ich nicht, aber irgendetwas in dieser Richtung wahrscheinlich.
Ich hatte aber immer Pferde, um mich herum, es wäre für mich überhaupt nichts, ein Leben ganz ohne Pferde zu führen.

Vielen Dank für das Interview.

Interview: Fleygur

Bücher von Michael Geitner mit vielen weiterführenden Infos, Trainingsanleitungen und mehr:
Dual-Aktivierung von Michael Geitner zur Rezension
Equikinetic ®: Pferde effektiv longieren von Michael Geitner und Alexandra Schmid zur Rezension

Hier finden Sie Trainer die Dual-Aktivierung und Equikinetic anbieten:
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Pferdetraining TaunusSusi Korf

 

 

 

 

 

 

 






 

 

 

 

 

 

 

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